Marder im Dach: Woran Sie den Befall erkennen

Ein Marder im Dachboden bleibt selten unbemerkt. Die nachtaktiven Tiere verursachen eine Reihe an Problemen, die sich mit der Zeit verschärfen.

Erste Anzeichen

Fünf Hinweise, die für einen Marder sprechen

  • Kratzen, Poltern und Trippeln über der Decke, meist zwischen 2 und 6 Uhr
  • Dämmwolle, die aus der Dachschräge gezogen oder im Dachboden verteilt ist
  • Verschobene oder angehobene Ziegel, aufgerissene First- und Gratbahnen
  • Kot, Urinflecken und strenger Geruch im Dachboden oder vor der Haustür
  • Feuchte Ränder und Flecken an Decken oder in den obersten Räumen

Unsicher, ob es ein Marder ist?

Wir schauen uns Dach und Dachboden vor Ort an und sagen Ihnen klar, was wir finden. Die Besichtigung ist kostenlos.

Folgen

Was ein Befall im Haus auslöst

Vier Probleme, die bei nahezu jedem Objekt auftreten.

01

Lärm in der Nacht

Marder sind vor allem in den frühen Morgenstunden aktiv. Kratz- und Poltergeräusche im Dach rauben vielen Betroffenen den Schlaf.

02

Schäden am Dach

Dämmmaterial, Ziegel und Bleche werden aufgerissen, hochgebogen oder zerstört. Oft folgt Wassereintritt durch die beschädigte Dachhaut.

03

Geruch im Haus

Kot und Urin im Dachstuhl sickern durch die Decke. Zusätzlich bleiben Reste von Beutetieren im Dach zurück.

04

Hygiene und Gesundheit

Über den Kot kann der Fuchsbandwurm übertragen werden. Kot findet sich häufig auch direkt vor der Haustür.

Aufgerissenes Anschlussblech an einem Rohr im Dach neben dem Schornstein

Vom Einstieg zum Bauschaden

Schon eine kleine Öffnung unter einem verschobenen Ziegel genügt dem Steinmarder als Zugang. Im Dachboden reißt er die Dämmung heraus und legt sich ein Lager an.

Bleibt der Zugang offen, wird aus einem Lärmproblem schnell ein Bauschaden: durchfeuchtete Dämmung, Flecken an der Decke und dauerhafter Geruch im Haus.

Schadensbilder

So sieht ein Marderbefall in der Praxis aus

Aufnahmen aus Objekten, die wir vor Ort begutachtet haben.

  • Angehobener Dachziegel mit offener Einstiegsstelle unter dem Ziegel
    Angehobener Ziegel: der Einstieg ins Dach
  • Aufgerissene Firstbahn am Dachfirst mit offenen Stellen
    Aufgerissene Firstbahn
  • Beschädigter Anschluss am Dachfenster mit herausgezogener Dämmung
    Beschädigter Anschluss am Dachfenster
  • Aus der Dachschräge gerissene Dämmung auf einem Dachboden
    Herausgerissene Dämmung im Dachboden
  • Zerrissene und verschmutzte Dämmwolle auf einem Dachboden
    Verschmutzte Dämmwolle
  • Marderkot und Dämmreste auf dem Boden eines Dachbodens
    Kot und Dämmreste auf dem Dachboden
Fangen

Warum das Fangen von Mardern nicht weiterhilft

Erlaubt ist es unter Auflagen – gelöst wird das Problem damit nicht.

Darf man Marder überhaupt fangen?
Marder unterliegen dem Jagdrecht. In Hessen ist der Lebendfang nur mit einer zugelassenen, nicht verletzenden Falle erlaubt – etwa einer Holzkasten- oder Betonrohrfalle – und nur mit der nötigen Sachkunde. Im Siedlungsbereich liegt das Jagdrecht beim Grundstückseigentümer, der es an einen sachkundigen Jäger abtreten kann.
Warum löst der Fang das Problem nicht?
Marder leben territorial. Ist der Revierinhaber entnommen, lassen die Duftmarken nach und Jungtiere auf Reviersuche rücken nach. Anhand der Markierungen finden sie genau dieselben Einstiege und Fressplätze – nach wenigen Wochen sitzt das nächste Tier im Dach.
Haben Sie das selbst ausprobiert?
Ja. Zu Beginn unserer Tätigkeit haben wir selbst gefangen und bei einem Kunden nacheinander fünf Marder entnommen, ohne dass sich etwas änderte. Dauerhaft gelöst ist das Problem erst, wenn die Tiere vertrieben und anschließend konsequent ausgesperrt werden.
Ablauf

So gehen wir vor

Schritt 1

Kostenlose Besichtigung

Wir prüfen Dach, Dachboden und Fassade und dokumentieren jeden möglichen Einstieg.

Schritt 2

Vertreiben

Die Tiere werden aus dem Objekt vertrieben, bevor das Dach verschlossen wird.

Schritt 3

Aussperren mit Garantie

Alle Zugänge werden dauerhaft verschlossen, damit kein Tier nachrückt.

Verdacht auf Marder im Dach?

Wir prüfen die Situation vor Ort – die Besichtigung ist kostenlos.